edjing Pro - Musik DJ Mixer

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Ich habe edjing Pro nicht nur kurz geöffnet, sondern gedanklich in den Alltag eingeordnet, in dem eine DJ-App wirklich bestehen muss: auf einem gemeinsam genutzten Android-Gerät, zwischen spontaner Musik am Abend, kleinen Feiern und jemandem, der einfach ausprobieren möchte, wie sich zwei Titel miteinander verbinden lassen. Genau dort zeigt sich schnell, ob eine Oberfläche Spaß macht oder ob sie eher wie ein überladenes Mischpult wirkt. Mein Eindruck: Diese App richtet sich klar an Menschen, die mehr wollen als nur Play drücken, aber nicht unbedingt ein separates DJ-System anschaffen möchten.

In der Kategorie Musik und Audio fällt sie durch ihren professionellen Anspruch auf. Entwickelt wurde sie von MWM - AI Music and Creative Apps. Im Google-Play-Umfeld kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 3,9 bei rund 9.200 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen. Das ist kein Beweis für eine perfekte Anwendung, zeigt aber, dass sie nicht nur als Nischenexperiment wahrgenommen wird. Der Preis liegt bei 5,99 Euro, wodurch die Entscheidung anders ausfällt als bei einer kostenlosen Spielerei: Man sollte vorher wissen, ob man wirklich mit Übergängen und Effekten arbeiten möchte.

Wie sich die App auf einem gemeinsam genutzten Gerät bewährt

Für einen Haushalt ist der erste interessante Punkt nicht einmal das Auflegen selbst, sondern die Frage, wie unterschiedlich die Erwartungen sein können. Eine Person möchte beim Kochen schnell Musik starten, eine andere will am Wochenende einen Mix vorbereiten, und vielleicht probiert ein jüngeres Familienmitglied neugierig die Regler aus. edjing Pro kann in solchen Situationen mehrere Rollen übernehmen, verlangt aber von allen etwas Geduld.

Wer nur eine Wiedergabeliste hören möchte, ist mit einem gewöhnlichen Musikplayer meist schneller am Ziel. Diese App lohnt sich erst, wenn man Titel bewusst miteinander verbindet, das Tempo anpasst oder den Übergang selbst gestalten möchte. Auf einem geteilten Tablet oder Smartphone sollte man deshalb vorher absprechen, ob gerade nur Musik laufen soll oder ob jemand tatsächlich üben will. Sonst kann ein versehentlich veränderter Mix schnell für Frust sorgen.

Ich finde gerade diesen Unterschied wichtig: Die Anwendung ist kein neutraler Hintergrundplayer, sondern ein Werkzeug. Ein Werkzeug darf komplexer sein, wenn es dafür mehr Kontrolle bietet. Im Alltag bedeutet das aber auch, dass nicht jede Person sofort intuitiv weiß, welcher Regler welche Wirkung hat. Für einen gemeinsamen Abend würde ich die App zuerst allein einrichten und die wichtigsten Bedienelemente erklären, bevor mehrere Nutzer gleichzeitig damit experimentieren.

Der erste Umgang mit Decks, Übergängen und Effekten

Das zentrale Erlebnis entsteht durch die beiden virtuellen Decks. Statt einen Titel einfach nach dem anderen abzuspielen, kann ich zwei Quellen parallel vorbereiten und den Wechsel zwischen ihnen selbst steuern. Das verändert die Aufmerksamkeit: Ich höre nicht mehr nur Musik, sondern achte auf Tempo, Einsatzpunkt und Energie des nächsten Stücks.

Für Einsteiger ist es sinnvoll, zunächst mit zwei ähnlich langen und rhythmisch überschaubaren Titeln zu beginnen. Ich würde nicht sofort versuchen, völlig unterschiedliche Genres ineinanderzuschieben. Ein sauberer Übergang entsteht eher, wenn man zuerst das Tempo angleicht und dann langsam den Lautstärkeanteil des zweiten Decks erhöht. Diese Reihenfolge ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied gegenüber dem bloßen Hin- und Herschieben eines Crossfaders.

Die Effekte sollte man sparsam einsetzen. Sie können einem Übergang Charakter geben, verdecken aber keine schlechte Vorbereitung. Gerade auf einem gemeinsam genutzten Gerät ist die Versuchung groß, jeden sichtbaren Regler sofort auszuprobieren. Mein Rat ist, einen Effekt einzuschalten, kurz zuzuhören und ihn wieder zu entfernen, bevor man den nächsten testet. So versteht man, was tatsächlich zum eigenen Mix beiträgt.

Der größte praktische Vorteil liegt für mich in der direkten Kontrolle über den Übergang, nicht in möglichst vielen Spielereien. Wer diese Kontrolle bewusst nutzt, bekommt ein deutlich besseres Ergebnis als mit zufälligem Effektwechsel. Wer dagegen nur auf spektakuläre Knöpfe aus ist, wird die App wahrscheinlich schnell als kompliziert empfinden.

Ein realistischer Abend im Haushalt

Stell dir vor, am Freitagabend kommen Freunde vorbei, und die Musik soll nicht ständig unterbrochen werden. Eine Person übernimmt die Auswahl, während eine andere die Übergänge macht. In diesem Fall kann edjing Pro interessant sein, weil die Musik nicht einfach aus einer festen Reihenfolge läuft. Derjenige am Gerät kann auf die Stimmung reagieren: einen Titel länger ausspielen, den nächsten vorsichtig einblenden oder einen Übergang abbrechen, wenn er nicht funktioniert.

Ich würde für so einen Abend vorher eine kleine Auswahl bereitlegen, statt während des laufenden Mixes lange nach Titeln zu suchen. Das ist kein glamouröser Tipp, aber ein sehr nützlicher. Die kreative Arbeit macht mehr Spaß, wenn die Auswahl vorbereitet ist. Außerdem verhindert es, dass mehrere Personen am Gerät ständig zwischen Suche und Mischpult wechseln und dabei den Ablauf stören.

Für die Koordination hilft eine einfache Rollenverteilung. Eine Person entscheidet, welcher Titel als Nächstes kommt, die andere bedient die Decks. Bei einem privaten Treffen kann das sogar mehr Spaß machen, weil nicht jeder gleichzeitig an denselben Reglern hantiert. Die App liefert dafür keine familiäre Organisationsfunktion, die ich hier voraussetzen würde; die Abstimmung muss ganz normal über die Beteiligten erfolgen.

Was man vor der gemeinsamen Nutzung klären sollte

Auf einem geteilten Smartphone oder Tablet würde ich zuerst prüfen, welche Musikquellen im Alltag verfügbar sind und ob jeder Nutzer dieselbe Auswahl verwenden möchte. Die App ist besonders dann sinnvoll, wenn die Titel bereits griffbereit sind. Lange Suchpausen nehmen dem Mix den Rhythmus und machen die Bedienung für unerfahrene Nutzer unnötig schwer.

Ebenso wichtig ist die Lautstärke. Ein Mischpult auf dem Display kann dazu verleiten, den Ausgangspegel schnell hochzuschieben, besonders wenn der erste Titel leiser wirkt als der zweite. Ich würde die Lautstärke des Geräts zunächst moderat halten und erst danach feinjustieren. Das schützt nicht nur die Ohren, sondern macht Unterschiede zwischen den Decks besser hörbar.

Bei einem gemeinsamen Gerät sollte außerdem klar sein, wer Einstellungen verändern darf. Das ist keine besondere Funktion der Anwendung, sondern eine praktische Haushaltsregel. Wenn mehrere Personen nacheinander mixen, ist es sinnvoll, den vorherigen Zustand nicht blind zu übernehmen. Ein neuer Nutzer sollte kurz prüfen, welcher Titel auf welchem Deck liegt und ob noch ein Effekt aktiv ist. Sonst beginnt der nächste Mix mit einer Überraschung.

Der Kaufpreis von 5,99 Euro ist in diesem Zusammenhang ebenfalls eine Haushaltsfrage. Wenn nur eine Person gelegentlich neugierig ist, kann ein kostenloser Standardplayer die vernünftigere Lösung sein. Wenn mehrere Menschen das Gerät kreativ nutzen und tatsächlich Übergänge üben, ist der Preis leichter zu rechtfertigen. Ich würde die Ausgabe nicht wegen des professionellen Etiketts tätigen, sondern wegen der konkreten Nutzung im eigenen Alltag.

Alter, Vertrauen und gemeinsame Regeln

Die Einstufung „USK ab 0 Jahren“ macht die App als Software für alle Altersgruppen unproblematisch. Das bedeutet für mich jedoch nicht, dass ein Kind automatisch ohne Begleitung mit jeder Musikquelle oder jeder Geräteeinstellung umgehen sollte. Die Anwendung selbst ist ein kreatives Werkzeug; die Verantwortung für Inhalte, Lautstärke und den Umgang mit dem gemeinsamen Gerät bleibt bei den Erwachsenen.

Für jüngere Nutzer kann ein kurzer, begleiteter Einstieg sinnvoll sein. Ich würde erklären, welcher Regler die Lautstärke verändert, wie man einen Titel startet und warum man nicht alle Effekte gleichzeitig einschalten sollte. Danach kann das Kind einen einfachen Übergang ausprobieren, ohne dass daraus ein technischer Kurs werden muss. Gerade bei einer DJ-App ist sichtbares Feedback motivierend, aber zu viele Möglichkeiten auf einmal können die Freude bremsen.

In Familien mit älteren Kindern oder Jugendlichen sehe ich einen stärkeren Nutzen. Sie können ein Gespür für Rhythmus, Aufbau und musikalische Spannung entwickeln, ohne sofort zusätzliches Equipment zu benötigen. Gleichzeitig sollte klar sein, dass ein gemeinsames Gerät kein persönlicher Arbeitsbereich ist. Wer einen Mix vorbereitet, sollte ihn nicht einfach als dauerhaft verfügbar betrachten, wenn andere das Smartphone oder Tablet ebenfalls brauchen.

Account-Grenzen verdienen deshalb Aufmerksamkeit. Ich würde die App nicht als Ersatz für getrennte Nutzerprofile oder eine Familienverwaltung betrachten. Wenn mehrere Personen dasselbe Gerät nutzen, sollte man gemeinsam festlegen, wer Inhalte auswählt, wann die App verwendet wird und ob Änderungen an der Musikbibliothek abgesprochen werden. Diese einfache Absprache ist wichtiger als jede vermeintliche Komfortfunktion.

Für wen die Bedienung passt und für wen nicht

edjing Pro passt meiner Meinung nach zu neugierigen Musikfans, die nicht nur fertige Playlists konsumieren möchten. Auch jemand, der erste DJ-Schritte machen will, kann hier einen zugänglichen Anfang finden: zwei Titel auswählen, den Übergang hören, Tempo und Lautstärke beobachten und danach wiederholen. Die Lernkurve bleibt trotzdem vorhanden. Wer noch nie mit Decks gearbeitet hat, braucht ein paar Versuche, bis die Bewegungen nicht mehr zufällig wirken.

Für erfahrene DJs kann die App als mobile Ergänzung interessant sein, wenn unterwegs eine Idee festgehalten oder ein Übergang ausprobiert werden soll. Ich würde sie aber nicht automatisch als vollständigen Ersatz für ein professionelles Setup sehen. Ein Touchscreen fühlt sich anders an als physische Bedienelemente, und längere Sessions können dadurch weniger präzise oder anstrengender werden. Für einen kurzen Entwurf ist das kein großes Problem; für eine ernsthafte, lange Performance kann klassische Hardware die bessere Wahl sein.

Auch für Menschen, die hauptsächlich Podcasts, Hörbücher oder Radiosender hören, ist die Anwendung wahrscheinlich überdimensioniert. Die Stärke liegt nicht im möglichst bequemen Abspielen, sondern im aktiven Eingreifen. Wer keine Lust auf Vorbereitung, Zuhören und Korrigieren hat, wird mit einer normalen Musik-App entspannter arbeiten.

Im Vergleich zu einfachen Playern bietet sie deutlich mehr kreative Kontrolle, verlangt dafür aber mehr Aufmerksamkeit. Gegenüber einer vollwertigen DJ-Umgebung auf einem Computer ist sie handlicher und unmittelbarer, wirkt aber naturgemäß stärker an die Bedienung über den Bildschirm gebunden. Genau dazwischen liegt ihr sinnvollster Platz: mehr als ein Player, weniger als ein kompletter Club-Arbeitsplatz.

Version, Gerätefrage und Alltagstauglichkeit

Die aktuelle Version ist 1.08.04 und läuft ab Android 5.0. Das macht die Anwendung grundsätzlich auch für ältere Android-Geräte interessant, sofern deren Hardware und Bildschirm eine angenehme Bedienung erlauben. Die Mindestversion allein sagt jedoch nicht, wie komfortabel sich ein bestimmtes Gerät anfühlt. Auf einem kleinen Smartphone können Regler und Titelinformationen dichter wirken als auf einem größeren Display.

Ich würde vor dem Kauf besonders auf die Größe und Reaktionsfähigkeit des vorhandenen Geräts achten. Bei einer DJ-Oberfläche muss man mehrere Elemente schnell erkennen und treffen können. Ein größerer Bildschirm hilft beim Überblick, während ein handliches Smartphone unterwegs praktischer ist. Für den Haushalt ist ein Tablet oft der angenehmere Kompromiss, weil zwei Personen leichter mitsehen können.

Die App wurde am 22. April 2015 veröffentlicht. Das ordnet sie als etablierte Anwendung ein, sagt aber nichts darüber aus, ob sie zu jedem modernen Nutzungsstil passt. Wer die neuesten Komfortfunktionen, besonders ausführliche Automatisierung oder eine stark geführte Lernumgebung erwartet, sollte seine Erwartungen an eine eher klassische DJ-App anpassen.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Konzentration. Beim normalen Abspielen kann man die Musik nebenbei laufen lassen. Beim Mixen muss ich zuhören und reagieren. Das ist einerseits der Reiz, andererseits der Grund, warum die App im Familienalltag nicht immer die bequemste Option ist. Für eine aktive Musiksession ist sie geeignet; als unsichtbarer Hintergrunddienst würde ich eine andere Lösung wählen.

Konkrete Arbeitsweisen, die sich bewährt haben

Mein bevorzugter Einstieg besteht aus drei Durchläufen. Im ersten Durchlauf höre ich beide Titel getrennt und achte auf ihren Anfang, ihre lauteren Stellen und den passenden Wechselpunkt. Im zweiten Durchlauf setze ich nur den Übergang, ohne Effekte zu verwenden. Erst im dritten Durchlauf prüfe ich, ob ein Effekt wirklich eine Verbesserung bringt. Diese Methode verhindert, dass man Fehler mit Klangspielereien überdeckt.

Für unterschiedliche Tempi würde ich nicht versuchen, alles sofort perfekt zu synchronisieren. Zuerst hilft ein grober Übergang an einer ruhigen Stelle. Danach kann man den Wechsel näher an rhythmisch passende Stellen verschieben. Dieser Ansatz ist besonders hilfreich für Jugendliche oder Haushaltsmitglieder, die schnell ein Erfolgserlebnis brauchen, ohne sich mit sämtlichen Funktionen beschäftigen zu müssen.

Bei einer gemeinsamen Session lohnt sich außerdem ein kurzer Test mit Kopfhörern, bevor die Musik über den Raumlautsprecher läuft. So kann die nächste Person vorbereitet werden, ohne dass jeder Versuch gleich das ganze Zimmer beschallt. Das ist keine besondere Familienfunktion, sondern schlicht eine gute Arbeitsweise, wenn mehrere Menschen Rücksicht aufeinander nehmen müssen.

Ich würde auch nach jedem gelungenen Übergang kurz überlegen, warum er funktioniert hat. War es das ähnliche Tempo, der richtige Zeitpunkt oder lediglich ein glücklicher Zufall? Diese Reflexion macht aus dem Herumprobieren langsam eine Fähigkeit. Gerade darin liegt für mich mehr Wert als in der bloßen Zahl sichtbarer Bedienelemente.

Mein Urteil für den Haushalt

edjing Pro ist eine interessante Wahl, wenn ein gemeinsames Android-Gerät gelegentlich zum kleinen DJ-Arbeitsplatz werden soll. Die App macht aus dem Abspielen eine aktive Beschäftigung und eignet sich für spontane Mixe, erste Lernversuche und musikalische Abende, bei denen jemand bewusst die Übergänge übernimmt. Ihre Stärke ist die unmittelbare Kontrolle, nicht die maximale Bequemlichkeit.

Ich würde sie Haushalten empfehlen, in denen mindestens eine Person wirklich mit Musik experimentieren möchte. Der Preis von 5,99 Euro ist dann nachvollziehbar, weil man mehr als einen gewöhnlichen Player bekommt. Wer hingegen nur eine einfache Wiedergabe, eine möglichst automatische Musikauswahl oder eine klar getrennte Nutzung für mehrere Personen sucht, fährt mit einer klassischen Musik-App wahrscheinlich besser.

Das Alterssiegel ab 0 Jahren spricht für einen unkomplizierten Zugang, ersetzt aber keine gemeinsamen Regeln zu Lautstärke, Inhalten und Gerätenutzung. Besonders bei einem geteilten Smartphone sollte man außerdem akzeptieren, dass die App keine persönliche Grenze zwischen den Nutzern herstellt. Gute Absprache gehört hier zum Nutzungskonzept.

Unterm Strich sehe ich die Anwendung als mobile, kreative Zwischenlösung: zugänglicher als ein vollständiges DJ-Setup, aber anspruchsvoller als ein normaler Player. Wenn du bereit bist, zuzuhören, Übergänge zu üben und das Gerät bewusst zu teilen, kann sie überraschend viel Spaß machen. Wenn du nur schnell Musik starten möchtest, würde ich dir ehrlich gesagt zu einer einfacheren Alternative raten.

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edjing Pro - Musik DJ Mixer

Musik & Audio

3,9

Vorteile
  • Viele professionelle DJ-Effekte und Filter für kreative Übergänge
  • Unterstützt lokale Musikbibliotheken und verschiedene Audioformate
  • Präzise Steuerung von Tempo
  • Tonhöhe und Beat-Synchronisation
  • Aufnahme eigener Mixe direkt in der App möglich
  • Intuitive Oberfläche mit übersichtlichem Zwei-Deck-Layout
Nachteile
  • Einige Funktionen sind nur nach einem kostenpflichtigen Upgrade verfügbar
  • Für flüssige Nutzung wird ein leistungsfähigeres Smartphone empfohlen
  • Streaming-Dienste lassen sich möglicherweise nicht vollständig integrieren
  • Die Vielzahl an Einstellungen kann Einsteiger zunächst überfordern
  • Lange Mixe können viel Speicherplatz und Akkuleistung beanspruchen

Häufig gestellte Fragen

Was ist edjing Pro – Musik DJ Mixer und für wen eignet sich die App?

edjing Pro – Musik DJ Mixer ist eine mobile DJ-Anwendung, mit der sich Songs aus einer Musikbibliothek laden, Übergänge erstellen, Effekte anwenden und eigene Mixe aufnehmen lassen. Die App richtet sich sowohl an Einsteiger, die erste DJ-Erfahrungen sammeln möchten, als auch an fortgeschrittene Nutzer, die unterwegs spontan Remixe oder komplette Sets vorbereiten wollen. Für professionelle Club-Produktionen ersetzt sie jedoch kein vollwertiges Desktop-DJ-System.

Welche Musik kann ich mit edjing Pro verwenden?

Die verfügbaren Musikquellen hängen vom verwendeten Gerät, Betriebssystem und den unterstützten Diensten ab. In der Regel lassen sich lokal gespeicherte Titel und kompatible Musikbibliotheken einbinden; bei Streaming-Angeboten können zusätzliche Konten, Abonnements oder Einschränkungen gelten. Vor dem Download sollte man außerdem beachten, dass nicht jeder geschützte oder offline gespeicherte Titel automatisch für das Mixen verfügbar ist und die Rechte der verwendeten Musik beim Nutzer liegen.

Welche DJ-Funktionen bietet edjing Pro?

Die App stellt typische Werkzeuge für mobiles Auflegen bereit, darunter virtuelle Decks, Beatmatching, Crossfader, Tempo- und Tonhöhensteuerung, Cue-Punkte, Loops sowie verschiedene Audioeffekte. Je nach Version können weitere Funktionen wie Sampler, automatische Synchronisation oder erweiterte Aufnahmemöglichkeiten enthalten sein. Die Oberfläche wirkt besonders auf größeren Smartphone-Displays übersichtlich, während präzise Einstellungen auf kleinen Bildschirmen etwas Fingerspitzengefühl erfordern.

Kann ich mit edjing Pro eigene Mixe aufnehmen und teilen?

Ja, edjing Pro ist grundsätzlich darauf ausgelegt, eigene DJ-Sessions aufzunehmen und anschließend zu speichern oder weiterzugeben. Die konkreten Export- und Freigabeoptionen können sich jedoch je nach App-Version, Gerät und verwendeter Musikquelle unterscheiden. Bei urheberrechtlich geschützten Titeln sollte man vorsichtig sein: Das private Erstellen eines Mixes ist nicht automatisch gleichbedeutend mit der Erlaubnis, ihn öffentlich hochzuladen oder kommerziell zu verwenden.

Ist edjing Pro kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Obwohl die App möglicherweise kostenlos heruntergeladen werden kann, sind nicht zwingend alle Funktionen ohne Einschränkung verfügbar. Erweiterte Effekte, zusätzliche Inhalte, bestimmte Exportmöglichkeiten oder Premium-Werkzeuge können durch In-App-Käufe oder ein Abonnement freigeschaltet werden. Vor der Installation empfiehlt es sich daher, die aktuelle Preisübersicht im jeweiligen App Store zu prüfen und besonders auf automatische Verlängerungen sowie die Bedingungen eines kostenlosen Probezeitraums zu achten.